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Bitte beachten Sie

Ich gebe grundsätzlich keine Kitten als „Freigänger“ ab!

 

Dafür habe ich mehrere Gründe. Zum einen ist der Freigang in besiedelten, verkehrsreichen Gebiet mit erheblichen Gefahren für das Tier verbunden. Insbesondere auch dadurch, da meine Katzen über keinerlei Erfahrung (auch von der Mutter erlernte Verhaltensweisen)  bezüglich dieser Gefahr verfügen. Unfälle verlaufen häufig tödlich, oder sind mit schweren Verletzungen und Schmerzen für das Tier verbunden. Sie werden verstehen, dass ich das den Tieren nicht zumuten möchte und auch nicht kann. Vielleicht haben sie ja die Möglichkeit einen Balkon katzensicher auszustatten, womit sie der Katze schon viel Gutes tun!

 

Der zweite Grund besteht darin: wenn sie in einem naturnahen Raum leben, die Gefahren durch Besiedelungen in diesem Falle zwar eher gering sind, eine Katze durch ihre Jagdaktivitäten eine nicht zu unterschätzende Belastung für den Naturraum darstellt. Erfreuen sie sich lieber am morgendlichen Vogelgezwitscher und vermeiden Sie auch die Gefahr, dass die Katze selbst, durch den Jagdpächter zu Tode kommt. Der Abschuss von Katzen ist ab einer bestimmten Distanz zu besiedeltem Gebiet durchaus erlaubt! In einem solchen Umfeld haben sie sicher die Möglichkeit, ein schönes Gehege für die Katze zu erstellen.

 

Ich gebe nur unter bestimmten Bedingungen Jungtiere in Einzelhaltung ab.

In eine Einzelhaltung gebe ich Jungtiere nur dann, wenn keine bzw. sehr geringe Berufstätigkeit besteht. Katzen können zwar durchaus durch ihre natürliche Lebensweise als Einzeltiere gehalten werden, jedoch nicht in einer reizarmen Umgebung, wie sie in der Wohnungshaltung durch lange Abwesenheiten des Besitzers entsteht. Für Berufstätige empfehle ich generell die Mehrkatzenhaltung.

 

Ungeeignete Vergesellschaftung

Bedenken sie in diesem Zusammenhang auch, dass sie nicht potenzielle Beutetiere wie Ziervögel, Hamster, Meerschweinchen, oder gar Mäuse und Ratten in unmittelbaren Kontakt mit der Katze halten können. Dies würde die Katze zwar freuen, hätte aber für das „Beutetier unter Umständen fatale Folgen. Auch wenn dieses sich in einem für die Katze nicht zugänglichen Käfig befindet, ist der Stress durch Sichtkontakt riesengross!

 

Die gemeinsame Haltung mit Hunden ist abhängig von den Individuen möglich, bedarf aber der Beobachtung. Katzen und Hunde können lernen sich zu verstehen. Es ist aber jederzeit auch möglich, dass Jagdreflexe ausgelöst werden, denn beide sind ja eigentliche Raubtiere! Das gilt genauso für Hunde, die deutlich grösser als die Katze sind, wie für Katzen, die deutlich grösser als die Hunde sind.

Maine Coon Kater können eine beachtliche Grösse erreichen und es gibt wirklich sehr kleine Hunderassen!

 

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