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Rasse Maine Coon

Die Katzenrasse Maine Coon stammt aus dem nordamerikanischen Bundesstaat Maine, welcher wiederum seinen Namen wohl einer Region Frankreichs verdankt. Die Maine Coon zählt zu den größten Hauskatzenrassen und ist die einzig originale Hauskatzenrasse Amerikas. Das Wort „Coon“ wurde von dem Wort „Racoon“ (Waschbär) abgeleitet, weil der Schwanz dieser Katzen stark behaart und je nach Farbschlag beringt ist, so dass er dem eines Waschbären gleicht. Auch sollen die Laute ähnlich derer ihrer Namensgeber sein. Die „Grundform“ der Maine Coon entstand durch natürliche Selektion. Sie ist bei nordamerikanischen Farmern sehr beliebt, da sie ein guter Mäuse- und Rattenfänger ist.

Rassewerdung

Die meisten der heutigen Katzenrassen sind „Veredelungen“ regionaler Ausprägungen der Hauskatze. Wenige begründen auf spezifischen Mutationen (z.B. Faltohren, Stummelschwanz, Lockenhaar) oder sind artübergreifende Kreuzungen (z.B. Bengal, Savannah).

Im Zuge der menschlichen Besiedelung hat sich auch die Hauskatze fast weltweit verbreitet. Dadurch entstanden im geschützten Rahmen des menschlichen Kontakts, immer wieder kleinere abgeschlossene Populationen, in denen Mutationen gute Chancen hatten sich zu etablieren. Wildfärbung war dann z.B. kein muss mehr und Menschen förderten wahrscheinlich das Besondere. Deshalb finden sich bei Hauskatzen recht viele Formen in Farbe und Gestalt.

Wesentlich sind auch klimatische Bedingungen, welche die Ausprägungen der Art wesentlich beeinflussen. So finden Schlankrassen in wärmeren Regionen gute Bedingungen, da sie die Wärme besser abgeben können. Grössere, gut behaarte Formen haben in kalten Regionen ihren Vorteil, weil sie die Wärme besser speichern können. Eine biologische Gesetzmäßigkeit, der alle wärmblütigen Lebewesen folgen. 

Durch ihre Widerstandsfähigkeit, Robustheit und durch ihr mittellanges, Wasserabweisendes Fell, sowie bedingt durch ihre Grösse, hat die Maine Coon die besten Voraussetzungen, um mit dem relativ harten Klima im Norden der USA  zu Kanada zurechtzukommen. Sie zählt also wie z.B. die norwegische Waldkatze oder  Sibirier zu den nordischen Vertretern. Sie hat kein kurzhaariges Pendant. 


Ursprung

Über ihren Ursprung gibt es verschiedene Vermutungen bzw.Legenden.
Dass sie einer Kreuzung zwischen Waschbär und Hauskatze entstammt, ist so bekannt wie unmöglich. Ebenso, wie das sie eine Kreuzung zwischen Polarfux und Katze sei. Eine weitere Vermutung besagt, dass sich einheimische Katzen mit den Schiffskatzen skandinavischer Einwanderer gepaart haben. Dies würde die Ähnlichkeit mit der norwegischen Waldkatze erklären. Jedoch ist es fraglich, ob es überhaupt einheimische Katzen in dieser Region gegeben hat.

Eine weitere Variante ist jene, dass Kapitän  Samuel Clough von Wiscasset zwar nicht Königin Marie Antoinette vor der französischen Revolution retten konnte, jedoch einiges von ihrem Hab und Gut und die Katzen der französischen Königin nach Amerika brachte.

Es gibt unzählige Legenden die sich um diese Katzenrasse ranken und keine wird wohl je schlüssig zu belegen sein. Auch wenn wir die „Initialzündung“ für die Rasse nicht kennen, wissen wir doch, dass sich gerade dieser Grundtyp in der benannten Region etablieren und durchsetzen konnte.   

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